Sephie's Eltern

Turos: Der Minister Meridians ist Sephies Vater. Schon als Junge ist er mit dem Bewusstsein aufgewachsen, Meridian eines Tages regieren zu müssen. Im Gegensatz zu seinem Bruder Ilahn hat er mit seinem Freund Jon Takarti die Insel respektiert und ihre Lebensweise genossen. Als eines Tages Ideria wieder nach Meridian zurückkehrt, verlieben sich die beiden Brüder in das Mädchen, welches sein Herz an der Malerei festgelegt hat. Ideria bleibt mit ihren Eltern auf Meridian, hat allerdings den festen Vorsatz, eine eigene Schiffsreise zu unternehmen und ihre Eindrücke in Bilder umzusetzen, wobei ihr Turos nicht würde folgen können, da er seinen Pflichten gegenüber Meridian nicht vergessen durfte. Trotz aller Hindernisse verliebt sich Ideria in Turos und lehnt Ilahns Angebot ab. Mit Jons Hilfe schleicht sich Turos auf das Schiff, mit welchem Ideria fliegen will, während diese ihrem Herz folgend auf Meridian bleibt. Bevor das Schiff Meridian jedoch verlässt, erkennt sie, was Turos für sie getan hat und fliegt mit ihm zur Oberfläche.


Auf der Oberfläche rettet Turos das Schiff vor einem Monster und Ideria lernt die Muse kennen. Als die beiden die unteren Höhlen erreichen, schließen sie Kontakt mit der Stadt, um der Rettung Demetrias beizustehen. Getraut durch Jon, wird Ideria schließlich schwanger, doch die Muse kündigt ihr an, dass sie die Geburt ihrer Tochter nicht überleben würde. Deshalb gibt Ideria ihr ihre Bilder. Turos ahnt nichts von Iderias Wissen. Als Sephie schließlich geboren wurde, kümmert sich Turos um Meridian und seine Tochter und besucht die Oberfläche nur noch selten. Sein Bruder Ilahn, der inzwischen die Tochter der Ministerin Cadadors geheiratet hat, will mit Turos aus Meridian eine wirtschaftliche Stadt erschaffen, doch Turos lehnt immer wieder ab.
Als es Ilahn eines Tages zu viel wird, vergiftet er bei einem seiner Besuche seinen Bruder. In diesem Moment werden beide gezeichnet und Turos stirbt, während sein Mal auf seine Tochter übergeht
 

Turos ist ein ausgeglichener, liebevoller Vater, dem seine Liebe zu Ideria alles bedeutet hat. Er hat Meridian vorbildlich regiert und immer darauf geachtet, dass alle Parteien zufrieden waren. Seine Liebe zu Ideria hat er auf Sephie übertragen, sodass sie ein fröhliches, liebevolles Mädchen geworden war, welches die Übel der Welt nicht kennt. Er kennt die verzehrende Liebe Ilahns zu Ideria nicht und erkennt deshalb nicht, wie gefährlich sein Bruder geworden war. Mit ihm starb die friedliche Ära auf Meridian.

 

Ideria: Die Malerin lebte für ihre Kunst. Als sie nach einer langen Reise nach Meridian zurückkam, erkennen plötzlich die zwei Brüder Turos und Ilahn ihre Schönheit und verlieben sich gleichzeitig in sie. Ideria möchte unbedingt eine eigene Reise zur Oberfläche unternehmen, um ihre Eindrücke in ihren Zeichnungen festzuhalten und weiß, dass der zukünftige Minister Meridians nicht mitkommen könnte. Trotz aller Warnungen verliebt sie sich in Turos und kann Ilahns Liebe nicht erwidern. Als sie schließlich kurz vor ihrer Abreise einen Ring von Ilahn erhält, erkennt sie schließlich, dass sie nicht vor ihren Gefühlen weglaufen kann und will zurück nach Meridian. Doch Turos hat sich inzwischen auf das Schiff geschmuggelt. Als Ideria das erkennt, fährt sie überglücklich mit Turos zur Oberfläche, wo sie auf die Muse trifft. Ideria und Turos freunden sich mit den Höhlenbewohnern an und besuchen die Höhlen oft, auch, als Turos schließlich Minister Meridians geworden ist. Das einzige, was Iderias Glück schmälert ist die Angst vor Ilahn. Sie fürchtet, er könne Turos etwas antun, wenn er in seinem Bruder ein Hindernis sehen würde.
Die Muse offenbart Ideria, das sie eine Tochter zur Welt bringen würde, diese jedoch nie kennen lernen wird. Ideria versteht und möchte ihrer ungeborenen Tochter etwas von sich hinterlassen. Sie übergibt einen Teil ihrer Zeichnungen der Muse, damit Sephie sie eines Tages sehen würde.

Iderias Beitrag zur Heilung Demetrias ist groß. Dank der Linderblüten, die sie in die Höhlen gebracht hatte, schreitet der Verfall Demetrias immer weniger fort. Ihre Liebe gilt Turos und ihren Zeichnungen und ihr heiteres Wesen wird nur durch ihre Angst vor Ilahn ein wenig gedämpft. Doch lässt sie sich nicht unterkriegen und kämpft für ihr Glück, bis sie schließlich ihre Tochter zur Welt bringt und somit ihre Bestimmung erfüllt.


(c) Martina

 

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