Jad

Jad ist Sephies bester Freund. Zusammen mit ihm verbringt sie den Großteil ihres jungen Lebens, bevor sich dieses so drastisch verändert. Nachdem Sephie ihn verlässt, um ihren Onkel Ilahn zu begrüßen, ahnt Jad nicht, was alles noch vor ihm liegen würde. Ilahn lässt Sephies Behausung niederbrennen und nimmt sie heimlich mit nach Cadador, während Jad befürchtet, dass sie bei dem Feuer gestorben ist. Als Cadadors Soldaten die Bürger Meridians schließlich zusammentreiben, hofft er, seine Freundin unter den Flüchtlingen zu finden. Er erfährt, dass Sephie in Cadador ist und nimmt sich, die kindlichen Annäherungsversuche von Sephies Freundin Feabie ignorierend, sein eigenes, kleines Schiff, um Sephie zu sich zu holen. In Cadador muss er erfahren, dass Sephie geflohen und gefallen war. In diesem Moment erkennt er, dass Sephie ihm mehr bedeutet hatte, als eine simple Freundschaft. In Ringstadt trifft er wieder auf die Meridianer, die die Stadt verlassen wollen und eine neue Heimat suchen. Überzeugt, dass sein Leben nun ohne Sephie weitergehen muss, führt er die Meridianer bei dieser Suche.


Tatsächlich entdeckt die Gruppe von Flüchtlingen eine unbewohnte Insel, auf der sie ihr Leben neu aufbauen wollen. Feabie nähert sich Jad immer mehr an und Jad scheint nichts dagegen zu haben. Als die Meridianer ihre neue Insel mit der Hochzeit von Jads Vater einweihen, scheint es, als habe Jad Sephie hinter sich lassen können. Doch Feabies Hoffnungen schwinden, als die Muse Jad erzählt, dass Sephie noch lebt und er aufbrechen soll und sie suchen. Widerwillig bricht Feabie mit Zouka, Isago und Jad auf und sie treffen tatsächlich auf Sephie. Überglücklich über das Wiedersehen, bemerken die beiden die Schwierigkeiten, die Deren Beq in ihrer Beziehung sieht, nicht. Als Jad Sephie wieder einmal glücklich beobachtet, lässt Deren ihn überraschenderweise zu sich bringen und warnt ihn, dass er Sephie nicht zu nahe kommen solle.

Jad versteht Derens Ärger auf ihn nicht, da er nur das Beste für sie will. Inzwischen ist die Nachricht von Ilahns Grausamkeit zu ihnen gedrungen und dass Torbel kurz vor dem Fall steht. Jad hilft kräftig mit, die Leute zu retten, doch kann er nicht verhindern, dass Sephie sich verausgabt und erschöpft zusammenbricht. Ein weiteres Mal muss er befürchten, sie verloren zu haben, doch Sephie wacht wieder auf und nimmt ihre Arbeit als Führerin weiter wahr. Als Rho Rhutsane schließlich mit seiner Kanone die Rebellen angreift, erkennt auch Sephie ihren Egoismus, da Jad der erste war, den sie heilte. Doch Deren hindert sie daran, ihre Kräfte weiter zu verausgaben und schickt sie in den Kampf gegen Rho. Als auch Jad mit ihnen Sephie helfen will, lässt Deren ihn jedoch eiskalt abblitzen und Jad ist verzweifelt.


Inzwischen wittert Feabie wieder ihre Chance und versucht, Jad Sephie auszureden. Doch Jad will sie nicht verstehen und Feabie läuft weinend davon, während Jad verwirrt zurückbleibt.
Nach ihrem Kampf mit Rho kehrt Sephie zu Jad zurück, doch sie bittet ihn, sie zu verlassen, um ihre Pflicht als Anführerin nicht zu gefährden. Jad versteht endlich Feabies Schmerz und lässt Sephie allein zurück. Auf Meridian schließlich begrüßt er die flüchtigen Meridianer, die zurückgekehrt waren und untersucht Rhos Schiff. Auf dem Schiff hält sich Reesha versteckt, die für Ilahn spioniert. Jad traut ihr nicht über den Weg, doch sein Vater John hört ihm nicht zu und führt sie in die Höhlen, um Meridian wieder zurückzuerobern. Reesha will es verhindern, doch Jad erkennt, dass Sephie ihm unbewusst einen Teil ihrer Macht überlassen hat. Er fordert Reesha zum Kampf und beide fallen in die Tiefe der Höhlen.

Jad ist ein mutiger, junger Mann, der sich seiner Liebe zu Sephie anfangs nicht bewusst ist. Als er sie jedoch tot glaubt, erkennt er erst den Wert ihrer Freundschaft. Er versucht, ohne sie weiter zu leben, doch als er erfährt, dass sie noch lebt, flammt seine Leidenschaft wieder auf und er setzt alles daran, sie wieder zu finden. Er ist mutig und intelligent und trotzdem merkt er nicht, was er mit seiner Liebe zu Sephie seiner Freundin Feabie antut. Er merkt erst, was er angerichtet hat, als auch Sephie ihn zurückweist.

(c) Martina

 

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