Rassen und Völker

Die Saurianer

Die Saurianer stammen vom Planeten Tcharun, ihr Sternenreich bezeichnen sie als „Saurianische Hegemonie“. Organisiert sind die Saurianer sind in Adelshäusern, bspw. die V’Koon und M’Ranahnk, wobei letztere die aktuelle Herrscherfamilie stellen. Es gibt zum Teil deutliche Unterschiede im Aussehen der Saurianer, je nachdem in welcher Umgebung sie leben. Die M’Ranahnk kann man als Dschungeltyp bezeichnet, während die V’Koon sich an das Leben in der eisigen Tundra angepasst haben.

Wie der Name es schon andeutet, stammten sie ursprünglich von Sauriern ab. Im Laufe ihrer Evolution auf einem Planeten voller Raubtiere, erklommen sie die Spitze der Nahrungskette indem sie zu „besseren Jägern“ wurden. Dabei half ihnen eine Eigenart ihrer Spezies ganz besonders, die Fähigkeit nützliche Eigenschaften ihrer Beute anzunehmen. Das hatte zur Folge das sie ab einem gewissen Zeitpunkt die besten Eigenschaften der auf ihrem Planeten vorhandenen Lebensformen in sich vereinigt hatten. Sie besitzen nicht nur scharfe Sinne, Klauen und Reißzähne, sondern auch einen Kehlsack mit dem sie ein starkes Gift spucken können. Nachdem sie an der Spitze er Nahrungskette angelangt waren, vergaßen die Saurianer diesen nützlichen genetischen Trick für lange Zeit da sie sich daran machten eine Zivilisation aufzubauen. Im Laufe der Zeit entwickelten sie eine Religion, welche eine Dreiheit von Göttern verehrt, darunter Khyalhtua, die Göttin des Krieges. Ihr Kriegerkult wurde quasi die Staatsreligion der Saurianer und prägte deren Lebensweise deutlich. Bspw. müssen Jugendliche um als Erwachsene anerkannt zu werden, eine rituelle Jagd erfolgreich beenden. Und irgendwann entwickelten sie die Raumfahrt...

 
Vor ca. 400 Jahren trafen sie jedoch auf die Menschen der „Union der Planeten“, woraufhin ein interstellarer Krieg ausbrach. Trotz ihrer Fähigkeiten und ihrer kriegerischen Lebensweise, wurden sie wieder und wieder geschlagen. Bis ein junger Krieger in einer Notlage etwas Erstaunliches entdeckte, die Fähigkeit Eigenschaften der verhassten Feinde anzunehmen. Diese Fähigkeit erstreckt sich, wie man herausfand, nicht nur auf den Körper, sondern auch auf das Wissen des jeweiligen Opfers. Ebenso muss man anmerken, das sich die Anpassung innerhalb von kürzester Zeit vollziehen kann. Kurz danach machte die saurianische Technologie einen gewaltigen Sprung nach vorne. Sie entwickelten innerhalb kürzester Zeit, bessere Antriebe und Waffen, wodurch sie die Menschen zurückwerfen konnten. Der alte Orden der Khyalhtua wurde 200 Jahre danach durch die Kirche der Wandlung ersetzt. Gegründet wurde die Kirche von jenem jungen Krieger, der diese Fähigkeit wiederentdeckt hatte.

Bis vor kurzem tobte der Krieg mehr oder weniger ausgewogen hin und her. Das änderte sich nachdem der menschliche Soldat Samandahl Rey gewaltige Kräfte verliehen bekam. Er nutzte dies u. a. dazu das Kriegsglück zu wenden. Der oben genannte junge Krieger war inzwischen zum Waffenmeister der Herrscherfamilie geworden. Ihm wurden von der Göttin Khyalhtua ebenfalls Kräfte und der Name Khyradon verliehen, woraufhin er die Herrschaft über Tcharun ans sich riss. Als Folge davon tobt derzeit ein brutaler Bürgerkrieg zwischen seinen Truppen und Rebellen. Diese werden angeführt von Tchuslarud, dem letzten lebenden Prinzen des Herrscherhauses.

 

(c) "Foreigner"

 

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